Anhebung würde Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der M+E-Industrie rund eine Milliarde Euro kosten
Beitragsbemessungsgrenze
27.04.2026
Nach der ersten Lesung zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) im Deutschen Bundestag fordern 17 führende Wirtschaftsverbände das vollständige Aussetzen des LkSG. Die bislang vorgesehenen Änderungen reichen aus Sicht der Verbände nicht aus, um Unternehmen spürbar zu entlasten.
Der Gesetzentwurf beschränkt sich im Wesentlichen auf die Streichung der Berichtspflicht und eine Reduzierung von Sanktionen. Die umfassenden Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten sowie die detaillierten Dokumentationsanforderungen bleiben jedoch bestehen.
Danke an alle Gäste, Redner und Panelteilnehmer. Es war eine gelungene Veranstaltung zum Tag der Metall- und Elektro-Industrie zum Thema „Soziale Marktwirtschaft – Von der Krise zur Reform“. Besonders danken wir dem Bundeskanzler Friedrich Merz für seine Teilnahme. Hier finden Sie in Kürze Fotos der Veranstaltung und die Reden.
M+E-Arbeitslosigkeit auf höchstem Stand seit 2013: Im April stieg die Anzahl der Arbeitslosen in qualifizierten M+E-Berufen saisonbereinigt deutlich mit +1,2 Prozent bzw. +2.200 Personen im Vergleich zum März an. Mit fast 176.500 Arbeitslosen in M+E-Berufen wurde der höchste April-Wert 13 Jahren verzeichnet. Trotz demographischer Entwicklung kommt die Deindustrialisierung immer stärker am Arbeitsmarkt an. Lichtblick: Der Bestand an offenen Stellen für M+E-Tätigkeiten bleibt stabil. Damit zeichnet sich allerdings ein wachsender struktureller Mismatch am M+E-Arbeitsmarkt ab.
Im Einsatz für Deutschlands größte Industriebranche: Als Interessenvertretung der Metall- und Elektro-Industrie ist Gesamtmetall dort aktiv, wo bundesweite gemeinsame Positionen zu erarbeiten und zu vertreten sind.
Gesamtmetall ist der Dachverband der Arbeitgeberverbände der M+E-Industrie mit Sitz am Potsdamer Platz in Berlin. Die Metall- und Elektro-Industrie ist die Schlüsselbranche Deutschlands mit über 25.000 Betrieben und rund 3,9 Millionen Beschäftigten.